< Zurück zu den Podcasts

Sternschnuppen in Solothurn - 20. November 2019

«Das Thema der jüngsten Ausgabe ist ein sehr, sehr aktuelles», sagt Klaus Wloemer christkatholischer Pfarrer von Solothurn und Organisator der Sternschnuppen. «Das Thema lautet nämlich: ‘Wir sind alle gegen Gewalt – aber nützt das etwas?’ Wir sehen, dass bei uns so und so viele Ereignisse passieren, in der Stadt, in der Schweiz, in der Welt, wo einfach sinnlose Gewaltanwendung zu sehen ist.»

Podcast teilen
Code eibetten: <div id="oekumeraPodcastLink"><a href="https://oekumera.ch/podcasts/sternschnuppen-in-solothurn/"><img src="https://oekumera.ch/wp-content/uploads/2018/06/oekumera-logo-web.png" alt="Oekumera Podcast" title="Oekumera Podcast"/></a>

«Ich glaube, dass es sich lohnt, darüber einmal nachzudenken, was es mit uns zu tun hat», sagt Klaus Wloemer. «Wir sind nicht direkt beteiligt aber dennoch sind wir direkt konfrontiert.»

Die drei Referenten sein ganz besonders: «Der erste Referent ist zum ersten Mal bei den Sternschnuppen dabei, der Schauspieler Jens Wachholz, der in Solothurn sehr bekannt ist. Ich fragte ihn an und rechnete mit einer Absage. Doch er fand es toll und sagte zu.»

Ex-Oberrichterin kommt zu Wort

Bei der dritten dann ist Marianne Jegger dabei. «Bis im März war sie Oberrichterin hier in Solothurn gewesen. Sie ist jetzt pensioniert und hat Zeit. Und natürlich das Thema Gewalt und Oberrichterin das passt natürlich zusammen; ich bin sehr gespannt, was sie sagen wird.»

In der mittleren Sternschnuppe kommt wieder eine jugendliche Person zu Wort: «Christine Fluri, sie ist eine der beiden ältesten Töchter von Kurt Fluri. Ihre Zwillingsschwester Mireille war bereits da. Sie studiert in Genf internationales Recht und ist ganz im Thema drin.»

Wieder mit Musikschule Solothurn

Wie in den früheren Jahren werden auch die jüngsten Sternschnuppen musikalisch umrahmt. «Am 6. Dezember haben wir Barbara Jost an der Obe, Andreas Ramseier an der Klarinette und Shona Vischer an der Orgel. Sie werden zwei für sie geschriebene Ur-Aufführungen bringen. Wie üblich kommen zur Jugend-Sternschnuppe ein Ensemble der Musikschule Solothurn. Und zur dritten Sternschnuppe kommt Monika Clemann, eine Bratschenspielerin aus Basel. Wir haben noch nie ein Bratschen-Solo gehabt – die 14. Sternschnuppen umfassen mehrere Premieren.»

Hundert Besucher kommen

Bei den ersten Sternschnuppen kamen zunächst 20 bis 30 Leute. «Die Reihe ist heute in Solothurn etabliert. An den Freitagen sind nun jeweils hundert Leute oder mehr da. Das Publikum ist sehr gemischt, viele kommen auch aus den Büros für diese halbe Stunde und gehen dann wieder an die Arbeit.»

Die Sternschnuppen finden am 6., 13. und 20. Dezember statt, immer am Freitag zwischen 12.15 bis 12.45 Uhr in der Franziskaner Kirche in Solothurn.

Webseite der Christkatholischen Kirche

Weitere Podcasts:

Biologisch gärtnern mitten in Buchsi: Der Kirchengarten steht allen offen - Oberaargau

Der Kirchengarten auf dem Kirchenareal in Herzogenbuchsee ist mehr als ein Gemüsegarten. Hier treffen sich Gartenbegeisterte regelmässig zum biologischen Gärtnern, teilen Setzlinge und verteilen im Herbst gemeinsam die Ernte.

Friedensgebet in der Reformierten Kirche Herzogenbuchsee - Oberaargau

Inspiriert durch Friedensgebete in anderen Kirchen lud das Pfarrteam der Reformierten Kirche Herzogenbuchsee ebenfalls zu einem Friedensgebet. «Eine Frau, die als Gast dabei war, sagte, dass wenn wir dies weitermachen, sie gerne mitmachen würde», sagt Sophie Matschat, Pfarrerin in Herzogenbuchsee. «Wir sind zusammengesessen um zu schauen, welches Setting, welche Uhrzeit, wie lange – dann folgte eine zweite Sitzung mit einem grösseren Team und nun sind wir ein Team von drei Freiwilligen und drei Mitarbeitenden von der Kirchgemeinde, die dieses Gebet gemeinsam tragen.»

«Der Stellvertreter» - Prägendes Theater zieht immer noch Kreise - Bucheggberg-Wasseramt

«Rolf Hochhuth ist ein Cousin meines Vaters; er schrieb 1963 das Theaterstück ‘Der Stellvertreter’. Darin macht er den Papst verantwortlich, nicht genug für den Schutz der Juden getan zu haben», sagt Matthias Hochhuth, Pfarrer der Kirchgemeinden Arch und Leuzigen. «Der Papst war eine Instanz, die wirklich etwas hätte erreichen können. Der Papst aber blieb still.»

FOOTER IMAGE