
Aktion Time-out lädt ein, Gewohnheiten zu hinterfragen - 1. Februar 2026
«Wie in den letzten Jahren geht es beim Time-out darum, die Menschen zu motivieren, auf etwas zu verzichten oder zu reduzieren – irgendeine Gewohnheit, die sie verändern könnten, möchten oder sollten», erklärt Salvina Fries, die nationale Koordinatorin von Time-out Schweiz. Es geht darum, die Leute dazu anzustossen, «dass sie das angehen und überdenken können, was sie für Gewohnheiten haben, die nicht so gesund sind oder die sie stören.»
Bei der Time-out-Ausgabe 2026 können viele verschiedene Themen angewählt werden, «bei welchen man verzichten oder die man reduzieren möchte», bilanziert Salvina Fries. «Damit jede Person, die teilnehmen möchte, einen passenden Punkt findet. Das kann sein, dass jemand auf Alkohol verzichten möchte, wie im ‘Dry January’ den es vorher gibt, da kann man gleich mit dem Time-out weiterfahren.»
Recht aktuell sind die digitalen Medien, besonders Social-Media. «Dass man zum Beispiel nur einmal pro Tag draufschaut.»
Digital-Verzicht als Trend
Zu den Trends der letzten Jahren gehört der Verzicht auf digitale Medien. «Dazu kennt man den recht verbreiteten Begriff ‘Digital-Detox’. Das passt auch zum Time-out.»
Was schon lange ein Thema ist, ist der Verzicht auf Süssigkeiten, Schokolade, Zucker, «wo man weiss, dass es nicht so gesund ist und man weiss, dass man etwas schauen sollte. Dann kann man gleich das Time-out als Anlauf nehmen, dies anzugehen.»
Anfragen von Schulen
Salvina Fries erhielt bereits Anfragen von Schulen, «und es gibt auch Unterrichtsmaterial, das immer mal wieder heruntergeladen wird.» Auch Firmen und Vereine können teilnehmen. «Man kann breit teilnehmen, weil es ein offenes Thema ist, bei dem jeder etwas findet, auf das er verzichten oder das er reduzieren kann.»
Regelwerk kann für sich selbst angepasst werden
Es gibt nicht eine grosse Vorgabe, sondern der Verzicht oder die Reduktion kann ganz individuell gewählt werden. «Man kann das Regelwerk für sich selbst anpassen.»
