
Ausstellung rund um Weltgebetstag in Olten - 1. März 2026
«Es geht um den Weltgebetstag 2026», blickt Ozioma Nwachukwu nach vorne. «Nigeria ist das Gastgeberland.» Zu diesem Anlass hat er seinen Bruder, den Künstler Tony Nwachukwu, gebeten, Kunst-Workshops mit Frauen in seiner Heimat zu machen und die Bilder als Beitrag hier auszustellen. Auf den Werken ist die Verarbeitung der Spiritualität der Frauen zum Thema «Du schenkst mir Frieden» zu sehen.
«Man darf dabei ein wenig in die Seelen dieser Frauen hineinschauen», erklärt Ozioma Nwachukwu. «Die Frauen haben dieses Thema reflektiert und künstlerisch dargestellt.»
Der Welt-Gebets-Tag entstand 1887 in den USA. «Frauen sind zusammengekommen um miteinander für den Frieden zu beten.» 1927 wurde daraus eine internationale Bewegung und seit 1987 wird der Tag weltweit gefeiert. «Über 120 Nationen machen mit, ein Land wird jeweils als Host ausgewählt, man wirft einen Blick hinein und schaut, wie es den Menschen dort geht und man wird animiert, miteinander zu beten.»
Lösung durch Gott finden
Tony Nwachukwu ist ein bekannter Künstler, unter anderem stammt das berühmte Hungertuch aus dem Jahr 2009 von ihm oder mehrere Kreuzwege in der Schweiz und in Österreich. «Trotz der vielen Probleme finden wir Frieden, Freude und besonders Hoffnung in Gott. Und die Frauen in Afrika haben sich sehr über das Thema des Programms gefreut. Weil bei vielen Sachen im Leben kann man nur durch Gott eine Lösung finden.»
