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Heilige drei Könige? - 2. Januar 2019

Am 6. Januar wird der Dreikönigstag gefeiert. Dieser Brauch geht zurück auf die Besucher aus dem Orient bei der Krippe von Jesus Christus in Bethlehem. In der Bibel ist dieses Ereignis ein wenig anders beschrieben, erklärt Thomas Ruckstuhl, der katholische Stadtpfarrer von Solothurn.

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«Wenn man es genau nimmt, heisst es in Matthäus im zweiten Kapitel: ‘Es kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: «Wo ist der König der Juden?»’ Das ist alles, was wir wissen, nichts von drei, nichts von Königen. Sterndeuter kann man in einem etwas engeren Sinn verstehen, dass sie aus einer Priesterklasse gekommen sind. Aus einer arabischen oder persischen oder babylonischen. Wer sie waren und was sie taten – darum herum gibt es eine grosse Legendenbildung darum herum.»

Reliquien Verehrung

Im Mittelalter entstand eine Verehrung ihrer Reliquien. «Zuerst wurden sie in Mailand verehrt und später in Köln. Dort gibt es den berühmten Schrein wo ihre Reliquien verehrt werden – von Caspar, Melchior und Balthasar. Sie erhielten Namen, man sagt, Caspar, der Afrikaner, Melchior der Europäer und Balthasar der Europäer. So hat sich das immer mehr konkretisiert. So sind drei Könige aus ihnen geworden.»

Seither hat sich darum herum eine ganze Wahlfahrt nach Köln entwickelt.

Brauchtum auch in Solothurn

Auch in Solothurn hat sich darum herum ein Brauchtum entwickelt. «Es gibt die Sternsinger-Aktion. Kinder verkleiden sich als die drei Könige. Sie ziehen eine Krone und schöne Gewänder an. Und sie haben auch die Geschenke Gold, Weihrauch und Myrre welche den Königen zugewiesen werden. Und sie gehen von Haus zu Haus um zu singen.» Sie sammeln für das Werk «Kinder für Kinder», durch welches Kinder-Projekte in der ganzen Welt gefördert werden.

Was hinter «CMB» steckt

«Das ‘CMB’, das für ‘Caspar, Melchior, Balthasar’ steht, wird auch als Segen über die Häuser geschrieben», erklärt Thomas Ruckstuhl. Dies zusammen mit dem Jahr. «Das bedeutet: ‘Christus mansionem benedicat‘ – ‚Christus segne dieses Haus‘. Das ist der Neujahrssegen oder der Dreikönigs-Segen, den die Kinder Vorbeibringen und die Abkürzung über dem Türsturz einschreiben.»

Webseite der Katholischen Kirche der Stadt Solothurn

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Auf dem Flugplatz Bleienbach erfolgt am Donnerstag, 14. Mai, ein Gottesdienst. Deshalb die Frage an Pfarrer Pius Bichsel, ob er von einem Ballon aus predigen wird. «Von einem Ballon aus gerade nicht, aber man sitzt zwischen alten Flugzeugen, in einem Hangar der Firma Dätwyler», blickt Pius Bichsel nach vorne.

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