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10. Europäische Konferenz zu Religion, Spiritualität und Gesundheit - 17. Mai 2026

Vom 4. bis 6. Juni 2026 wartet im Zentrum für Lehre und Forschung am Universitätsspital Basel ein ganz besonderes Jubiläum: 18 Jahre wissenschaftlicher Austausch zu einem Thema, das in der akademischen Medizin in Europa lange Zeit kaum Beachtung fand: die Bedeutung der Ressource «Spiritualität» für Krankheits- und Heilungsprozesse. Zwei Jahre nach der ersten Europäischen Konferenz 2008 in Bern wird an der Ludwig-Maximilian-Universität in München die erste Professur für Spiritual Care eingerichtet. Seither wird der Einfluss der Spiritualität auf Krankheits- und Heilungsprozesse auch in Europa untersucht, an Universitäten gelehrt und in der klinischen Praxis unter dem Begriff «Spiritual Care» zunehmend umgesetzt.

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Die Europäischen Konferenzen habe als wissenschaftliche Plattform Forschende und Gesundheitsfachkräfte aus ganz Europa und darüber hinaus zusammengebracht, vernetzt und inspiriert. Daraus entstand ein Europäisches Netzwerk, welche das Forschungsfeld «Religion, Spirituality and Health» auch in Europa vorangetrieben hat. Die aktuelle Jubiläums-konferenz will diese Geschichte noch einmal aufleuchten lassen und den «State of the Art» der empirischen Forschung zu Religion, Spiritualität und Gesundheit darstellen (s. Anhang).

Das Konferenzthema „Heart, Brain and Spirit – A Holistic Approach to Modern Healthcare“ fokussiert unter anderem auf die Neurowissenschaft, welche hinsichtlich der Spiritualität in den letzten Jahren bahnbrechenden Erkenntnisse gewonnen hat. Dazu werden Prof. Lisa Miller von der Columbia University (US), Prof. Uffe Schjodt der Universität Aarhus (DK) und Prof. Andrew Newberg von der Thomas Jefferson University (US) referieren (s. Anhang).

Organisiert wird die wissenschaftliche Konferenz von einem European Board in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Spiritualität und Gesundheit (FISG), der Internationalen Gesellschaft für Gesundheit und Spiritualität (IGGS), der Universität Fribourg (CH), der University of Humanistic Studies in Utrecht (NL) und dem Center for Spirituality, Theology and Health, Duke University (US). Basel ist als Kongressstandort an der Grenze zu Deutschland und Frankreich, mit direkten Bahn- und Flugverbindungen und einer traditionsreichen Universitätsmedizin, steht exemplarisch für das interdisziplinäre und grenzübergreifende Anliegen des Kongresses. Die Tagungsräume im ZLF des Universitätsspitals bieten den wissenschaftlichen Rahmen für Keynotes, Symposien, Kurzvorträge und Posterpräsentationen.

Als Vorspann zum Kongress wird ein Pre-Conference Panel mit lokalen Vertretern aus Wissenschaft, Medizin, Pflege und Gesundheitspolitik stattfinden, welches den Einbezug der Spiritualität in die Medizin und das Gesundheitswesen offen und auch kritisch diskutiert.

Der Link zur Tagung

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