< Zurück zu den Podcasts

«Auch dank der Schweiz – die Kirche in Serbien lebt» - 7. Juli 2021

«’Kirche in Not’ unterstützt die katholische Kirche in Serbien», sagt Ladislav Nemet, Bischof des Bistums Zrenjanin in Serbien. Unlängst hielt Nemet nun mehrere Vorträge und Messen in der Schweiz, «weil auch das Gebet dazugehört, uns zu helfen.»

Podcast teilen
Code eibetten: <div id="oekumeraPodcastLink"><a href="https://oekumera.ch/podcasts/auch-dank-der-schweiz-die-kirche-in-serbien-lebt/"><img src="https://oekumera.ch/wp-content/uploads/2018/06/oekumera-logo-web.png" alt="Oekumera Podcast" title="Oekumera Podcast"/></a>

 

«Das wichtigste Projekt ist die Unterstützung der Priester und Ordensschwestern, wir haben kein Gehalt in Serbien vom Stadt oder der Kirche, wir leben von dem, was die Leute uns geben», bilanziert Ladislav Nemet im Gespräch mit Ökumera.

Das Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» lud Ladislav Nemet, Bischof des Bistums Zrenjanin, in Serbien ein, um in mehreren Pfarreien Gottesdienste zu feiern und auf die Situation in seinem Bistum einzugehen und aufzuzeigen, wie das Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» mit Projekten hilft. Unter anderem konnte durch diese Unterstützung ein Altersheim aufgebaut werden.

Gute Zusammenarbeit mit Orthodoxen

«Wir haben eine gute Zusammenarbeit mit den Orthodoxen», erklärt Ladislav Nemet weiter. «88 Prozent der Bevölkerung gehört zur Orthodoxen Kirche und fünf Prozent zur Katholischen Kirche. Wir leben gut zusammen und führen eine ökumenische Zusammenarbeit.»

Die katholische Konfession sei nicht sehr gross. «Wir sind etwa 300’000 Personen und die Zahl sinkt ständig. Der Hauptgrund ist die Auswanderung. Sehr viele jüngere Familien ziehen nach Deutschland, in die Schweiz, sie gehen nach Australien oder Schweden, Kanada. Die Wirtschaftslage ist nicht so gut wie in anderen, reicheren Ländern. Die Familien möchten eine sichere Zukunft für ihre Kinder schaffen.»

Ein zweiter Punkt ist die Korruption im Land, «sie ist sehr gross, ohne Vitamin B kommt man nirgendwohin.» Auch wenn die Regeln eigentlich klar wären. «Deshalb sind viele Menschen müde und sie möchten nicht in einer solchen Gesellschaft leben.»

Perspektive mit Staat verbunden

Die Perspektive der Kirche ist mit dem Staat verbunden. «So wie er sich entwickelt, so wird sich die Katholische Kirche entwickeln. Es ist ein Zeichen der Hoffnung, dass Serbien auf dem Weg in die EU ist. Die Wirkung verschiedener Faktoren aus Brüssel sollte helfen, dass die Korruption ein wenig kleiner sein wird.» Dann gehe es den Menschen besser. Das sei auch für die Kirche wichtig. «Unsere Gläubigen leben da, arbeiten da, zahlen ihre Steuern da. Doch die Steuern verschwinden irgendwo.» Wenn das verbessert ist, bessert sich auch die Lage der Bevölkerung.

«Kirche in Serbien lebt»

«Die Kirche in Serbien lebt, auch dank der Schweiz», sagt Ladislav Nemet. «Wir sind danbkar, wenn uns andere Katholiken unterstützen. Diese Dankbarkeit wollen wir durch Gebet und meine Präsenz hier zeigen.» Es sei ein Zeichen der Verbundenheit in Christus.

Webseite Kirche in Nor

Weitere Podcasts:

Café Théo zum Thema Wahrheit - Oberaargau

«Die diesjährige Café-Théo-Reihe startet am Samstag, 15. Februar um 9.30 Uhr mit Kaffee und Gipfeli und ab 10 Uhr mit den Inputs und Diskussionsrunden», blickt Sophie Matschat, Pfarrerin in der Reformierten Kirche Herzogenbuchsee, auf den Anlass.

Tanzanlass in Roggwils Kirche während Umbau - Oberaargau

«Gegenwärtig wird unsere Kirche umgebaut, von Zeit zu Zeit gehen wir hinein und schauen, wie es aussieht», erklärt Verena Salvisberg, Pfarrerin in der Reformierten Kirche Roggwil. «Der Raum ohne Bänke wirkt wie ein Festsaal, auch was die Verzierungen anbelangt. Ich fand, dass man das ausnutzen muss – und so kam die Idee, einen Tanzanlass durchzuführen.»

Kirchenfest Herzogenbuchsee - Oberaargau

«Als wir vor drei Jahren den Kirchturm nach dem Brand eingeweiht hatten, fanden wir, dass es schön ist, so viele Menschen um die Kirche herum zu haben», sagt Andrea Rymann vom OK-Team des Kirchenfestes. «So entstand die Idee des Kirchenfestes. Nun führen wir in diesem Jahr das erste Kirchenfest durch und wir hoffen, dass in diesem Jahr wieder so viele Leute kommen, wie bei der Einweihung des Kirchturms.»

FOOTER IMAGE