< Zurück zu den Podcasts

Ausbildungsverbund OekModula - 16. April 2025

«OeKModula ist ein Ausbildungsverbund von unterdessen acht Kirchen. Es begann mit Basel-Land und Solothurn und auch die katholische Kirche der Stadt Basel und die Christ-Katholische Kirche der Schweiz sowie die katholische Kirche von Bern sind dabei», erklärt Hanspeter Lichtin, Ausbildungsleiter von «OekModula» und römisch-katholischer Theologe. Ausgebildet werden Religionslehrer und Katecheten. Die Ausbildung erfolgt oekumenisch.

Podcast teilen
Code eibetten: <div id="oekumeraPodcastLink"><a href="https://oekumera.ch/podcasts/ausbildungsverbund-oekmodula/"><img src="https://oekumera.ch/wp-content/uploads/2018/06/oekumera-logo-web.png" alt="Oekumera Podcast" title="Oekumera Podcast"/></a>

Die Ausbildung dauert drei Jahre, sie erstreckt sich über elf Module. Erworben wird ein Fachausweis, der sie befähigt, als Katechetin oder Katechet tätig zu sein.

Vielfältige Aufgaben warten

«Die allermeisten haben anschliessend ihren Hautpschwerpunkt bei der Arbeit darin, dass sie Religionsunterricht erteilen», sagt Hanspeter Lichtin. «In den Kantonen Solothurn und Basel-Land ist dies der oekumenische Religionsunterricht in der Schule.»

Daneben gibt es viele Aufgaben in den Kirchgemeinden und Pfarreien. Zum Beispiel die Hinführung zu einer Erst-Kommunion, Elternarbeit oder immer mehr generationenübergreifende Projekte. Oder ein Bibeltag für die Kinder oder ein Lager, das mitgestaltet wird.

Elf verschiedene Module

Die Ausbildung ist sehr vielfälltig. «Seit Anfangs 2024 haben wir ein neues Ausbildungskonzept. Sie ist sehr praxis-orientiert.» Ein Modul heisst beispielsweise: «Religiöse Lernräume gestalten.» Die Kandidaten gehen von Beginn weg in Praxisfelder hinein und gehen mit einer erfahrenen Religionslehrerin oder Katechetin mit. «So lernen sie von Beginn weg Schritt für Schritt den Unterricht zu gestalten.» Dies begleitet von Theorie.

Weiter gibt es unter anderem theologische Module, biblisches Wissen, Liturgie gestalten und viele mehr. In einem weiteren Modul wird ausserdem gelernt, wie man in der Schule unterrichtet. «Das ist etwas anderes als die katechetischen Module.»

Neue Möglichkeiten erschliessen sich

Hanspeter Lichtin weiter: «Es ist eine absolut vielfältige Ausbildung. Vielen, die es besuchen, erschliessen sich ganz neue Möglichkeiten.» Sie kommen aus verschiedenen Berufen oder Ausbildungen. Dies im Rahmen der Kirche, «wo man sehr kreativ sein kann. Da wir oekumenisch sind, haben die Menschen verschiedene Biografien und Herkünfte. Das ist sehr anregend für die Leute, es ist ein toller, vielfältiger Beruf.»

Webseite Oekmodula

Weitere Podcasts:

Mit Pflanzen Brücken bauen: Die 10. Bibel-Garten-Tagung kommt nach Aarburg - Olten-Niederamt

«Zuerst wollten wir einen Bibelgarten machen», erinnert sich Markus Bill, Initiant und Präsident des Vereins «Religionsgarten Aarburg». «2010 habe ich einen Bericht über den Bibel-Garten in Gossau gelesen, da begann mich dies zu interessieren.» Zehn Jahre vergingen, in denen Markus Bill stets in Kontakt mit der Gemeinde in Aarburg war. Dann erfolgte der Startschuss. Nun wird die zehnte Bibelgarten-Tagung organisiert, mit Ausstrahlung und Teilnehmern bis nach Rostock.

Für die Zukunft des Horns von Afrika - Bucheggberg-Wasseramt

Seit vier Jahren engagiert sich das Schweizer Werk «Reach Across» in den Flüchtlingslagern im Norden von Äthiopien, in welchem Eritreer leben. «Dort gibt es kleine evangelische Gemeinden. Diese unterstützen wir, vor allem im Bereich der Bildung», sagt Jürg Gugger, der kürzlich auf Projektbesuch am Horn von Afrika war.

«Kunst als Gebet der Seele»: Zwischen Krieg und Hoffnung - Bucheggberg-Wasseramt

Nach ihrer Flucht aus der Ukraine fand Julia Davidenko in der Schweiz nicht nur Sicherheit, sondern auch neue Ruhe durch die Kunst. Nun lädt sie in der reformierten Kirche in Messen (SO) zur Ausstellung «Kunst als Gebet der Seele».

FOOTER IMAGE