
Dreiteilige Veranstaltungsreihe zum Thema «Religion: Warum und wozu?» - 26. Februar 2025
Vom 3. bis am 14. März wartet in der Thomaskirche eine dreiteilige Serie im Rahmen von «Schaufenster der Kirche». «Die Reihe läuft unter dem Ober-Thema: ‘Religion, warum und wozu?’ Sie beginnt mit Christoph Sigrist, er war lange Pfarrer im Grossmünster in Zürich. Er stellt die diakonische Seite der Kirche vor», blickt Stefan Dietrich, Pfarrer in der Reformierten Kirchgemeinde Biberist-Gerlafingen und Projektleiter von «Schaufenster der Kirche». Dieses lädt nun zu einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe ein.
Am 12. März folgt ein Podium, das Matthias Zeindler leitet; er leitete bei RefBeJuSo den Bereich Theologie. Stefan Dietrich: «Auf dem Podium sind Rita Famos, die höchste Reformierte der Schweiz, Remo Ankli, Regierungsrat im Kanton Solothurn, Tobias Rentsch, Pfarrer in Bern und Simone Wyss, die Diplomatin gewesen war und am 14. März schliessen wir ab mit einer Dokumentation, die ‘Wo ist Gott?’ heisst, von Sandra Gold – eine sehr berührende Sache.»
Sozialer Einsatz im Blickpunkt
«Dort geht es darum, dass man sich überlegt: Was ist Religion, was ist Glauben? Was ist Spiritualität? Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Begriffe vermischt werden.»
Christoph Sigrist werde die sozialen Aspekte betrachten, da er Diakonie-Professor ist. «Wir beginnen mit einem Thema, das für die Gesellschaft wichtig ist, den sozialen Einsatz – und er wird das beleuchten.»
Der Nutzen einer organisierten Religion
Der Hintergrund der Veranstaltungsreihe liegt darin, «dass wir das Gefühl hatten, dass Religion in der öffentlichen Wahrnehmung oft ein wenig negativ angeschaut wird.» Es scheint die Tendenz zu geben, dass sie rückläufig ist oder man dies zumindest glaubt.
«Wenn man Filme anschaut, werden diese manchmal auf eine sehr religiöse Weise erzählt. Wir versuchen zu erzählen, wo Religion eine Rolle spielt. Wo kann sie in der heutigen Zeit einen Nutzen haben, wo braucht es sie noch? Wo ist der Nutzen einer organisierten Religion? Es wird ja oft gesagt: ‘Kirche nicht unbedingt aber meinen Glauben habe ich trotzdem!’»
Was der Nutzen einer organisierten Religion ist, kommt ebenfalls zur Sprache. «Wenn es diese Leute nicht wissen … wer soll es sonst wissen?»