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Friedensgebet in Langenthal - 6. April 2022

«Das Friedensgebet ist entstanden, als wir in den Medien hörten, dass es Krieg gibt», sagt Cédric Rothacher, Reformierter Pfarrer in Langenthal. «Als es dann tatsächlich Krieg in der Ukraine gab, war die Betroffenheit gross.» Die Kirchgemeinde wollte dies auffangen. «Wir überlegten, was wir tun können und dachten, dass ein solches Friedensgebet anbieten wollen.»

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Das Friedensgebet wird vorerst während der Passionszeit durchgeführt und je nach Bedürfnis darüber hinaus. «Gegenwärtig ist es beschränkt, auf die Donnerstage in der Passionszeit, danach sehen wir weiter.»

Entstanden ist das Friedensgebet in Anlehnung an das Abendgebet, das einmal pro Monat an einem Freitag durchgeführt wird. «Die Leute, die kommen, erhalten einen Text, den sie lesen können und es gibt Lieder, die gesungen werden können. Oder man kann auch einfach zuhören.»

Es sei nicht spektakulär, sondern soll die Menschen in eine Ruhe hinein führen.

Über den Krieg hinaus

«Mir war bei der Liturgie wichtig, dass es nicht ‘nur’ um den Ukraine-Russland-Krieg geht. Sondern um darauf hin zu weisen, dass es der Auftrag von uns allen ist, zum Frieden beizutragen – auf der ganzen Welt, aber auch hier bei uns.»

Das gelbe Ährenfeld mit dem blauen Himmel weisst auf die Ukraine hin, auf die Gelb-blaue Flagge der Ukraine hin.

Fürbitte und Emotionen

Bei der Fürbitte geht es beispielsweise um die eigene Hilflosigkeit und die eigene Angst, die man haben kann. «Es geht um die Emotionen, die Wut, die einem Kraft gibt, die Energie aufzubrechen und etwas gegen diese Ungerechtigkeit zu tun. Es geht aber auch um die Wut, die einem im Inneren verbrennen und verzehren kann.»

Webseite der Reformierten Kirche Langenthal

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