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Junge Solothurner in Taizé: Leben, feiern, beten, schweigen - 22. Mai 2019

«Taizé ist eine kleine Ortschaft in Burgund», sagt Thomas Boutellier, Leiter der katholischen Jugend-Fachstelle des Kantons Solothurn. «Er hat aber einen grossen Anziehungspunkt. Rund hunderttausend Jugendliche sind pro Jahr vor dort und feiern mit den rund hundert Brüdern, die dort leben, regelmässig Gottesdienste. Sie essen miteinander, tauschen sich über den Glauben aus und über Bibeltexte.»

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Die Jugendlichen aus dem Kanton Solothurn reisen über Auffahrt hin. «Dann werden relativ viele Schweizer dort sein. Insgesamt werden etwa 3000 bis 4000 Jugendliche da sein. Sie werden während vier Tagen da leben, feiern, beten und schweigen.»

40 Jugendliche aus dem Kanton

«Die 40 Jugendlichen kommen mit Bezugspersonen aus ihren Pfarreien. Sie schlafen vorwiegend im Zelt. Das ist so die übliche Schlafmethode. Der Tag beginnt mit einem Gebet, das rund eine Viertelstunde dauert. Dann gibt es ein Essen. Es ist eine sehr spannende Geschichte, wenn 4000 Jugendliche miteinander essen gehen. Zum Frühstück gibt es ein Brötchen und ein ‘Schoggistängeli’ und eine heisse Schokolade … Das Essen in Taizé ist sehr karg. Man ist es sich nicht gewohnt, aber es gibt genug, aber sehr ein einfaches Essen.»

Singen und beten bis um 3 Uhr nachts

Nach dem Frühstück wird abgewaschen, «die Besucher helfen beim ‘Haushalten’, Toiletten und Baracken werden gereinigt. Dann folgen Einführungsrunden zum Bibeltext und Austauschrunden zum Thema ‘Den Glauben leben’.»

Anschliessend folgt ein Gottesdienst und Mittagessen. «Am Nachmittag folgen weitere Austauschrunden und Freizeit. Nach dem Abendessen findet die letzte Feier des Tages statt. Um elf Uhr folgt die Nachtruhe auf dem Platz – in der Kirche kann man aber noch in der Nacht bis um ein, zwei oder drei Uhr singen und beten.»

Webseite Taizé

Webseite der Katholischen Jugendseelsorge des Kantons Solothurn

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