< Zurück zu den Podcasts

OeME lädt zu Food-Waste-Apéro - 8. Juni 2022

«Wir besorgen Zweit-Klass-Gemüse und Früchte bei einer Organisation im Oberaargau namens BonChi und werden daraus ein Essen zubereiten. Dies erfolgt durch Res Hubler, der früher in der ehemaligen ‘Krone’ in Bätterkinden gewirtet hat», erklärt Jürg Schertenleib, Präsident der OeME-Komission des Kirchlichen Bezirks Oberaargau und ehemaliger Mitarbeiter von «Brot für Alle».

Podcast teilen
Code eibetten: <div id="oekumeraPodcastLink"><a href="https://oekumera.ch/podcasts/oeme-laedt-zu-food-waste-apero/"><img src="https://oekumera.ch/wp-content/uploads/2018/06/oekumera-logo-web.png" alt="Oekumera Podcast" title="Oekumera Podcast"/></a>

«Zur Einstimmung gibt es einige Informationen zu Food Waste und welche Auswirkungen dies auf die Umwelt hat. In der Schweiz geht ein Drittel der Lebensmittel, die produziert werden, geht verloren, das entspricht der Fläche des Kantons Zürich.»

Anschliessend wird das Essen serviert. Zwischen den einzelnen Gängen gibt es Informationen von den Projektpartnern, wie Tischlein deck dich, BonChi, Frischpunkt und Pier49. «Eine kirchliche Arbeit, die Nachfolge der Gassenküche, welche Produkte verwendet, die nicht in den kommerziellen Verkauf kommen.»

«Wir danken dir oh Gott»

Es gibt ein Tischgebet, das lautet: «Für Speiss und Trank, wir danken dir oh Gott», sagt Jürg Schertenleib. «Wenn man Nahrungsmittel wegwirft … wir müssten sehr dankbar sein.»

Heute wird nur noch ein kleiner Teil des Einkommens für Lebensmittel verwendet. «Früher war das anders. Oder in Länder der dritten Welt braucht man bis zu 40 Prozent des Einkommens für Nahrungsmittel. Dann wirft man auch weniger weg.»

Zu wenige wert?

Ältere Menschen tun eher noch Reste zur Seite, sagt Jürg Schertenleib. «In der Konsumgesellschaft geschieht dies weniger, vielleicht, weil es zu wenig Wert hat.»

Für den OeME-Präsidenten ist klar: «Konsumenten können relativ viel machen.»

Webseite Kirchlicher Bezirk Oberaargau

Bild: Pixabay

Weitere Podcasts:

Biologisch gärtnern mitten in Buchsi: Der Kirchengarten steht allen offen - Oberaargau

Der Kirchengarten auf dem Kirchenareal in Herzogenbuchsee ist mehr als ein Gemüsegarten. Hier treffen sich Gartenbegeisterte regelmässig zum biologischen Gärtnern, teilen Setzlinge und verteilen im Herbst gemeinsam die Ernte.

Einwanderer bereichern katholische Kirche - Bucheggberg-Wasseramt

Etliche Einwanderer in die Schweiz stammen aus katholischen Ländern. Wie beleben diese die Schweizer Kirchen? «Die Leute, die gekommen sind, haben etwas mitgebracht. Ihre Fröhlichkeit, ihre Spontanität, ihre Freude, man sieht, dass es andere Menschen sind, sie kommen mit anderen Sachen, wir können gegenseitig voneinander lernen», sagt Bischofsvikar Valentin Koledoye, der ursprünglich aus Nigeria stammt.

Ukrainer-Treff in der Zwinglikirche - Olten-Niederamt

«Am 23. März starteten wir hier in der Zwinglikirche in Dulliken ein neues Projekt zur Unterstützung von Flüchtlingen aus der Ukraine», sagt der Reformierte Pfarrer Sascha Thiel. «Es ist uns als Kirchgemeinde ein Bedürfnis und ein Anliegen, die hier gestrandeten Menschen und ihre Gastfamilien zu unterstützen.»

FOOTER IMAGE