< Zurück zu den Podcasts

Olten: Stadtkirche wird auch Apero-Gesellschaft gerecht - 6. Februar 2019

«Die Stadtkirche ist neu und frisch», sagt Kai Fehringer, christ-katholischer Pfarrer von Olten. «Aber wir haben nicht nur probiert, alles frisch zu machen bei der Renovation, sondern auch Neues und Innovatives zu machen.» Zum Beispiel mit Sprüchen an den Wänden, mit verschiedenen Autoren aus der Region. Wie etwa Franz Hohler oder Dorothee Sölle. Oder da ist die Kaffeemaschine und Mini-Küche unter der Treppe, die zur Empore führt. Oder das Gemeinschaftsgrab in der Kirche selbst, ebenso wie das Büro von Kai Fehringer, der somit stets im Gebäude weilt.

Podcast teilen
Code eibetten: <div id="oekumeraPodcastLink"><a href="https://oekumera.ch/podcasts/olten-stadtkirche-wird-auch-apero-gesellschaft-gerecht/"><img src="https://oekumera.ch/wp-content/uploads/2018/06/oekumera-logo-web.png" alt="Oekumera Podcast" title="Oekumera Podcast"/></a>

«Die Schweizer sind ja eine ‘Apero-Gesellschaft’», beobachtet Kai Fehringer. «Wo macht man den Apero? Wir haben immer gesagt, es wäre toll, wenn man den Apero gleich in der Kirche machen kann – wir haben den Platz dazu.» So kam es dazu, dass eine Apero-Ecke in der Kirche hinten unter der Empore eine Kaffeemaschine und eine Spülmaschine in einer kleinen Schatulle unter der Treppe eingerichtet ist, so wie es sonst in einem Kirchgemeinderaum wäre.

Büro in Kirche

«Neu und Innovativ ist, dass auch das Sekretariat und das Büro des Pfarrers in der Kirche ist. Damit können wir die Kirche offen lassen und sind von Vanalismus und anderen Dingen, die öfter auch mal in einer Stadtkirche geschehen, geschützt», erklärt Kai Fehringer. Die Tür ist offen, aber der Raum unter Beobachtung. «Man kann da sein, die Stille geniessen, die Musik geniessen und sich im Gebet vertiefen, ohne dass man dabei gestört wird. Trotzdem ist man nicht alleine.»

Gemeinschaftsgrab in der Kirche

«Einzigartig in der Schweiz und überhaupt – ich kenne keine andere Kirche, in der das so ist – ist, dass wir ein Gemeinschaftsgrab in der Kirche haben. Und die Namen sind am Boden eingraviert. Wir können in der Kirche Asche beisetzen», erklärt Kai Fehringer. Das Grab trägt die Form eines Achtecks. «Das ist ein Hinweis auf den achten Tag, der Tag, an dem es keinen Abend gibt. Der Tag der Auferstehung.

Bei einem Sonntagsgottesdienst feiert man den Gottesdienst über der Asche der Menschen, die vorangegangen sind.

Die «Paldauer» kommen

«Der Sonntagsgottesdienst ist der wichtigste Anlass in dieser Kirche, dafür steht sie, jeden Sonntag um zehn gibt es hier einen Gottesdienst. Und als Stadtkirche sind wir offen für alle anderen Sachen.» Zum Beispiel Konzerte und Tanzveranstaltungen. «Früher fanden hier Gemeindeversammlungen statt. Verschiedene Gruppen haben sich angemeldet, die hier gerne ein Konzert geben würden.» In diesem Jahr folgt eine Veranstaltungsreihe mit den «Paladauern» oder «I Quattro». «Wir sind gespannt, was sich in diesem Jahr noch ergibt»

Webseite der Christkatholischen Kirche Region Olten

Weitere Podcasts:

Mit Pflanzen Brücken bauen: Die 10. Bibel-Garten-Tagung kommt nach Aarburg - Olten-Niederamt

«Zuerst wollten wir einen Bibelgarten machen», erinnert sich Markus Bill, Initiant und Präsident des Vereins «Religionsgarten Aarburg». «2010 habe ich einen Bericht über den Bibel-Garten in Gossau gelesen, da begann mich dies zu interessieren.» Zehn Jahre vergingen, in denen Markus Bill stets in Kontakt mit der Gemeinde in Aarburg war. Dann erfolgte der Startschuss. Nun wird die zehnte Bibelgarten-Tagung organisiert, mit Ausstrahlung und Teilnehmern bis nach Rostock.

Verzicht in Zeiten von Corona - Bucheggberg-Wasseramt

«Die Aktion Time Out findet immer in der Fastenzeit vor Ostern statt», sagt Katrin Andres, Leiterin der Aktion Time Out. «Der Gedanke ist, dass man in dieser Zeit während einer beliebigen Dauer – das kann eine Woche sein, es können aber auch sechs Wochen sein, so wie man will – auf etwas verzichtet, wo man denkt, dass es einem gut tun würde.»

Weihnachtsreise Solothurn - Solothurn-Grenchen

Als Hirte die Krippe besuchen, mit den drei Weisen zu Herodes gehen oder als römischer Soldat die Stadtbewohner Piesacken – das ist möglich, für alle die bei der Weihnachtsreise mitmachen wollen. Und auch in diesem Jahr wird die Heilige Familie gesucht, also ein Paar, das in der zweiten Novemberhälfte ein Baby bekommen hat und das als Maria und Josef auftreten will.

FOOTER IMAGE