
REDWEEK 2025 vom 15. bis 23. November - 16. November 2025
Die REDWEEK ist die Gebets- und Gedenkwoche für die verfolgten Christen, die vom Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» ins Leben gerufen wurde. Die 350 Millionen diskriminierten und verfolgten Christinnen und Christen brauchen unsere Hilfe, sie brauchen unser Gebet und unsere Aufmerksamkeit. Deshalb hat das Hilfswerk weltweit die Aktion REDWEEK erstmals 2015 lanciert. Das internationale Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» ruft jedes Jahr im November dazu auf, die bedrängten und verfolgten Christen für eine Woche in den Mittelpunkt zu stellen.
Christ zu sein war nie so gefährlich wie heute. Nie zuvor waren so viele Christen diskriminiert, bedroht oder verfolgt. Rund 220 Millionen Gläubige erleben direkte Verfolgung, 420 Millionen Christen leiden in ihren Ländern unter Einschränkungen ihrer Religionsfreiheit. Etwa 5000 Christen werden jedes Jahr wegen ihres Glaubens getötet!
Die REDWEEK macht dieses Leid sichtbar: Kirchen und öffentliche Gebäude in über 20 Ländern werden rot beleuchtet und Gottesdienste, Zeugnisse und Vorträge organisiert. In der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein beteiligen sich 185 Pfarreien, Gruppierungen und Klöster.
Von Dschihadisten entführter Priester zu Gast in der Schweiz
Im Herbst 2022 wurde der deutsche Pater Hans-Joachim Lohre in der malischen Hauptstadt Bamako entführt. Während 12 Monaten war er Gefangener von Dschihadisten.
80% der 20 Millionen Menschen in Mali sind Muslime, 17% bezeichnen sich als Anhänger traditioneller afrikanischer Religionen, die restlichen 3-4% sind Christen. Die Zahl der Katholiken wird auf 300’000 bis 400’000 geschätzt und die allermeisten leben im Süden des Landes. Im Norden sind die Christen fast ausschliesslich staatliche Angestellte oder Touristen, da es dort für Christen zu gefährlich ist.
Während sich der Oekumera-Beitrag der REDWEEK im Allgemeinen widmete, kann die Geschichte von Hans-Joachim Lohre hier nachgeschaut werden.
