
Weihnachten im Massstab 1:1 - 27. November 2019
«Bei der Weihnachtsreise ist die Stadt Solothurn verändert: Verschiedene Stationen der Weihnachtsgeschichte werden so gespielt, wie sie in den Evangelien beschrieben sind», sagt Markus Burkhart, Pastor im «Forum G» und Mitglied des Leitungsteams der Weihnachtsreise. «So gibt es beispielsweise die Krippe mit dem Jesus-Kind, die Hirten, Kamele die durch die Stadt laufen – und bei der Kathedralen-Treppe thront Herodes; das wird spannend und interessant.»
Die verschiedenen Szenen werden mehrfach widerholt, die Besucher können alles miterleben – und mitmachen. Denn wer will, kann auch mitmachen. Richard Hürzeler, Verwalter der Reformierten Kirche Solothurn: «Der Vorteil beim Mitmachen ist, dass es fast keine Rollen gibt, bei denen gesprochen wird. Man muss also keine Schauspiel-Ausbildung haben.»
Mitmachen können alle, die gerne dabei sein würden. «Das kann beim Schauspiel sein oder beim Dekorieren oder beim Auf- und Abbau. Wir sind darauf angewiesen, dass viele mithelfen.»
Baby gesucht
«Wie in jedem Jahr suchen wir ein Paar, bei dem gerade ein Kind auf die Welt kommt und das sagt: ‘Das ist etwas tolles, wir spielen Maria und Josef. Unser Baby – egal ob Mädchen oder Bube – ist das Jesus-Kind.’ Das gibt wunderschöne Familienfotos», sagt Richard Hürzeler.
Weihnachtsreise auch in St. Gallen
«In St. Gallen gibt es eine lebendige Allianz, eine Zusammenarbeit unter Kirchen. Ich finde es sehr schön, dass das auch in einer anderen Stadt gespielt wird. Ich finde, dass es ein Gewinn für eine Stadt ist. Es ist für die Leute, die kommen, etwas sehr Schönes», bilanziert Markus Burkhart.
Zum Abschluss werden auf dem Solothurner Marktplatz zudem Weihnachtslieder gesungen, Markus Burkhart spricht von einem genialen Abschluss mit Hühnerhautgefühlen.
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Inzwischen wird die Weihnachtsgeschichte auch in St. Gallen aufgeführt.