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Weihnachtsreise Solothurn - 14. November 2018

Als Hirte die Krippe besuchen, mit den drei Weisen zu Herodes gehen oder als römischer Soldat die Stadtbewohner Piesacken – das ist möglich, für alle die bei der Weihnachtsreise mitmachen wollen. Und auch in diesem Jahr wird die Heilige Familie gesucht, also ein Paar, das in der zweiten Novemberhälfte ein Baby bekommen hat und das als Maria und Josef auftreten will.

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«Wir beginnen jetzt mit der engeren Vorbereitung», sagt Richard Hürzeler, Mitorganisator der Weihnachtsreise Solothurn. «Wir schreiben alle an, die in den beiden vorangegangenen Jahren mitgemacht haben.» In diesem Jahr können alle, die wollen, mitmachen, völlig gleich, ob sie zu einer christlichen Kirche gehören oder nicht.

Alle können mitmachen

«Wir hoffen, dass wie in den anderen Jahren auch, wieder neue Leute dazukommen», denn immer rund ein Drittel vom vorangegangenen Jahr sei jeweils nicht mehr dabei. Dafür machen manche, die pausiert hatten, wieder mit. «Das wird auch in diesem Jahr so sein», blickt Richard Hürzeler nach vorne.

«Grundsätzlich kann jeder mitmachen, der findet, dass Weihnachten eine lässige Sache ist und die einem wichtig ist und man auch in diesem Jahr ein Stück davon erzählen und miterleben will, geniessen und anderen erzählen will», sagt Hürzeler.

140 bis 160 Darsteller

Die einzige Voraussetzung ist, dass man rund 18 Jahre alt ist, da es kaum Kinderrollen in der Darstellung gibt. Bei diesem Volksschauspiel beteiligt sich stets eine grössere Teilnehmerschar: «Zwischen 80 bis 100 Menschen sind im Einsatz, mit allen jenen, die Vorbereiten, es muss Material hergeführt werden, Stroh muss aufgestappelt werden. Die Leute müssen eingekleidet werden und ein ‘Zvieri’ muss vorberietet werden, damit jene, die kalt hatten, etwas haben, wenn sie sich nach dem Auftritt wieder umkleiden.»

Dazu kommen bis zu 60 Darsteller. Organisiert wird der Anlass jeweils von der Weggemeinschschaft der Kirchen und Freikirchen von Solothurn (Wegeso).

Einzug in die Stadt

Mehrfach mitgemacht und zugeschaut hat OK-Mitglied Markus Burkhart, Pastor in der Solothurner Freikirche «Forum G». «Es gibt nicht so viel zu tun. Die Ankleideprobe und die Ankleide-Hauptprobe.» Bereits diese Gemeinschaft sei schön, manche Leute kennt man schon, andere lernt man hierbei kennen. «Wenn dann der Tag da ist, zieht man sich an und geht raus in die Stadt. Man zieht in diese ein, der Verkehr hält an, man schaut, dass die Schafe alle dabei sind.»

Durch die eigene Rolle spiele man sich selbst auf Weihnachten ein. «Es ist eine besondere Stimmung.»

Gemeinsames Singen

Nach der Darstellung, die rund zwei Stunden dauert, treffen sich jene, die wollen, zu einem gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern. «Auf dem Marktplatz erhalten alle Blätter mit Weihnachtsliedern. Für mich ist das ein Höhepunkt, ein Hühnerhaut-Moment, wenn man das hört oder selber mitsingt – mit Musikbegleitung, diese bekannten, klassischen Weinachtslieder», sagt Markus Burkhart. «Ich kriege jetzt schon Hühnerhaut.»

Die Weggemeinschaft der Kirchen und Freikirchen von Solothurn

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«Die Trommlerin» adaptiert die Exodus-Geschichte in die Gegenwart und betrachtet sie mit den Augen von Mirjam. Unter anderem geht es darum, sich aus dem Hamsterrad zu befreien.

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