
«Zukunftskirche Olten» – Projektgruppe will neue Impulse setzen - 5. Januar 2022
«Es sind zwei Linien, die dazu führen – das eine sind sinkende Mitgliederzahlen, mindere Steuererträge und Finanzausgleichsbeiträge, dadurch ist die Reformierte Kirche Olten in einer angespannten finanziellen Situation, das heisst man muss in Zukunft mit weniger Mitteln auskommen. Gleichzeitig geht es ganz besonders darum, hinzusehen und herauszufinden, was der Auftrag der Kirche in der heutigen Gesellschaft ist, bei den Menschen, hier in unserer Region und auch in der weltweiten Verantwortung», erklärt Martin Vogler, Verantwortlicher der Projektgrupp «Zukunftskirche Olten».
Fragen werden aufgeworfen, ob die Kirche noch auf dem rechten Weg ist oder ob sie mehr zur Beteiligungskirche werden soll. «Also mehr mit den Menschen Programme entwickeln und weniger von der heutigen Angebotsstruktur ausgehen.»
Martin Vogler erklärt weiter: «Die Zukunftswerkstatt ist bewusst als ‘Werkstatt’ angesagt. Mit der anerkannten Methodik wechselnder Gruppen und so weiter. Wir erwarten, dass die Teilnehmenden mitdenken und mitgestalten und Ideen bringen, wie die Kirchgemeinde Olten – die äusserlich in Form der Gebäude und vielleicht auch von den Stellen her kleiner werden muss – ihre Prioritäten setzen kann.» Zum Beispiel gehe es darum, was keinesfalls aufgegeben werden soll und was allenfalls weggelassen werden kann; und in welchen Feldern sie vielleicht sogar stärker werden soll.
Nicht einzig regelmässige Kirchgänger aufgerufen
Aufgerufen sind einerseits die Mitglieder der Reformierten Kirche und Behörden – aber nicht ausschliesslich. «Wir sind interessiert am Gespräch und dem Mitwirken von Menschen, die nicht jeden Sonntag in die Kirche gehen. Sondern die vielleicht noch Kirchensteuer zahlen, aber sonst nicht mehr viel mit der Kirche nicht mehr viel am Hut haben.»
Es gehe darum, dass sie in die Mitwirkung integriert werden.
Die Zukunftswerkstatt 2022 wird am 15. Januar in der Reformierten Kirche in Trimbach durchgeführt.