
Mit Pflanzen Brücken bauen: Die 10. Bibel-Garten-Tagung kommt nach Aarburg - 31. Mai 2026
«Zuerst wollten wir einen Bibelgarten machen», erinnert sich Markus Bill, Initiant und Präsident des Vereins «Religionsgarten Aarburg». «2010 habe ich einen Bericht über den Bibel-Garten in Gossau gelesen, da begann mich dies zu interessieren.» Zehn Jahre vergingen, in denen Markus Bill stets in Kontakt mit der Gemeinde in Aarburg war. Dann erfolgte der Startschuss. Nun wird die zehnte Bibelgarten-Tagung organisiert, mit Ausstrahlung und Teilnehmern bis nach Rostock.
«In unserem Garten haben wir 80 verschiedene Pflanzen, die im Judentum, im Christentum und im Islam vorkommen.»
Alle würden sicherlich die Reben kennen. «Es hat aber auch Dornen und Disteln, wie im Leben auch. Wir haben Rizinus, im Frühling hatten wir Tulpen. Es gibt ein Beet mit Lauch und Zwiebeln, Kürbis und ein Beet mit Färbepflanzen, wir haben Getreide und ein Wasserbeet, in welchem wir Seerosen haben.»
- Bibel-Garten-Tagung
«Die Bibel-Garten-Tagung, die nun bei uns in Olten stattfindet, gibt es zum zehnten Mal. Vorher war sie immer in Deutschland. Da kommen zwischen 50 bis 80 Leute. Jene mit der weitesten Anreise kommen aus Rostock. Sie fahren 1150 Kilometer von Rostock bis Aarburg.»
Festung und Moschee werden besucht
An dieser Tagung werde der Religionsgarten vorgestellt. «Wir werden auch Kontakt haben, zum Judentum, Christentum und dem Islam.» Eine Moschee werde besucht, die Festung in Aarburg. «Und was immer wichtig ist: Kulinarisch werden wir nicht im Orient essen, sondern wir werden essen, wie man in der Schweiz isst.»
Im Jahresbericht schrieb Markus Bill einmal: «Das Wachsen des Religionsgartens mit Vereinsmitgliedern, Helfern, Sponsoren und Freunden ist wie mit den Pflanzen. Es braucht Zeit und Geduld; mit Gottvertrauen. Es passiert nicht immer wie es der Mensch wünscht.»
