
Filmandacht in der Reformierten Kirche - 30. Oktober 2019
«Bei uns sieht eine Filmandacht so aus, dass wir uns gemeinsam einem Thema durch einen Film nähern», sagt Adrian Herrmann, Sozialdiakon in der Reformierten Kirche Solothurn. «Das tun wir nicht, indem wir einen ganzen Film schauen, sondern einzelne Ausschnitte, meistens vier bis sechs Ausschnitte.»
Diese Ausschnitte werden von dem, der durch die Filmandacht führt, kommentiert und was dazwischen geschieht, wird kurz erzählt, «damit man der Handlung folgen kann.»
Es gibt zudem einen Einstieg und eine Plenums-Diskussion. «Es geht also nicht darum, herzukommen und nur zu konsumieren. Die Andacht ist interaktiv, alle können etwas dazu beitragen. Anschliessend gibt es einen Apero oder ein gemeinsames Essen.»
Altbewährtes mit neuen Inhalten
«Wir haben eine grosse Bandbreite was die Filme anbelangt. In der Regel haben wir einen Kinderfilm pro Saison, wir haben aber auch Action-Filme, Fantasy-Filme aber auch sehr nachdenkliche Filme bis zu Dokumentationen, da ist eigentlich alles dabei.» Damit ganz unterschiedliche Aspekte des Lebens angeschaut werden können.
«Die aktuelle Saison wird ähnlich sein wie die letzte, weil sie sich bewährt hat. Die letzte Andacht fand am 7. März statt.» In dieser Saison werden vier Andachten durchgeführt, im letzten Jahr waren es fünf, dieses Mal hat es sich terminlich nicht ergeben. «Es ist auch noch das gleiche Team, das es durchführt, das Altbewährte wird beibehalten aber mit neuen Inhalten gefüllt.
Seit bald zehn Jahren am Start
Die Filmandachten werden seit bald zehn Jahren durchgeführt. «Das Publikum ist vielfältig durchmischt, sowohl was das Alter aber auch die Interessen anbelangt. Es sind auch viele Kultur-Interessierte dabei, die einfach wegen dem Film kommen, es kommen zudem auch Besucher, die man von der Kirche her kennt – es ist eine bunte Durchmischung.»
Besonders schön an der Filmandacht findet Adrian Herrmann, «dass es nicht nur Sozialdiakone und Pfarrpersonen sind, sondern wir machen es mit Freiwilligen zusammen, welche ihre Freizeit investieren um eine Filmandacht zu gestalten, das gibt eine andere Färbung hinein.»
Die vier Filmandachten:
2.11.19: Zwingli – Siehe da, der Mensch.
7.12.19: Selbstlosigkeit leben (Film: «Die Tribute von Panem»)
11.1.20: Aladdin: Viele Wünsche (Eine Filmandacht für die ganze Familie)
7.3.20: Sehnsucht auf ein erfülltes Leben (Film «Veronika beschliesst zu sterben»)