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«Fresh Up»: 500 Tage bis zum Jugendfest - 27. September 2026

Im Juni 2028 feiert der kirchliche Bezirk Oberaargau das Reformationsjubiläum mit einem grossen Jugendfest. Unter dem Namen «Fresh Up» sind ein Markt der Möglichkeiten, kreative Projekte, Musik und Gottesdienste geplant. Die Vorbereitungen beginnen bereits 500 Tage zuvor.

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Einmal im Jahr treffen sich alle Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter aus dem KBO, also aus dem kirchlichen Bezirk Oberaargau zum Austausch. Beim einem der jüngsten Treffen wurde damit klar, dass das Reformationsjubiläum 2028 stark in den Fokus rücken soll, sagt Timo Rucks, reformierter Pfarrer in Langenthal und zusammen mit Peter Schmid (Sozialdiakon in Herzogenbuchsee) und Cornelia Schrammel (Sozialdiakonin in Thunstetten) einer drei Organisatoren von «Fresh Up».

1000 Tage Aufbruch und Reformation

Genau 1000 Tage werden rund um die Reformation gefeiert: «Wir feiern im Jar 2028 das Reformationsjubiläum im Kanton Bern und hier in unserem Kirchenbezirk Oberaargau wird es ein Jugendreformationsfest geben.» Dieses heisst «Fresh Up». Die Idee dahinter ist, dass die Idee der Reformation aufgefrischt wird.

Das ganze beginnt 500 Tage vor dem Jubiläum. «Es sind 500 Schritte zum Jugendreformationsjubiläum, weil wir uns 500 Tage vor diesem Jubiläum 10. und 11. Juni 2028 genau 500 Tage vorher, also am 27. Januar 2027, treffen.»

Reformierte bauen Eisenbahn

Im Mittelpunkt dieses Festes im Juni steht der Markt der Möglichkeiten in der Markthalle in Langenthal. «Das kann etwas Künstlerisches sein, das kann Musik sein, es wird aber auch ganz viel gebastelt.» Unter anderem sind ein Escape Room und Bogenschiessen geplant.

Die Jugendarbeit Langenthal plant eine Eisenbahn.

«Eigentlich sind das einzelne Zugteile aus Badewannen, also fahrende Badewannen, so ein bisschen wie im Europapark. Man setzt sich dann da rein und mit einem Joystick fährt man los. Aber nicht schnell, sondern ganz langsam über Holzschienen und fährt so in der Markthalle durch die Reformation.» An verschiedenen Orten hält der Zug und der jeweilige Pilot erfährt da etwas über die Reformation.

Matura-Arbeit

Die Jugendlichen sind schon jetzt hellauf begeistert, beobachtet Timo Ruck. Zum elektronischen System macht ein Jugendlicher seine Matura-Arbeit. «Er entwirft die Steuerelektronik für diese Eisenbahn. Gebaut aus einem kleinen Mikroprozessor, mit einer Kamera, der dann quasi immer den Boden filmt und durch QR-Codes dann gesteuert wird.»

Insgesamt sind alle Gemeinden mit ihren Jugendlichen eingeladen, etwas zu entwerfen.

Grosses Fest geplant

Am entsprechenden Wochenende ist ein grosses Fest geplant. Am Samstag wird zum erwähnten «Markt der Möglichkeiten» eingeladen. Timo Ruck: «Für den Abend sind ‘O’Bros’, eine der angesagtesten christlichen Bands in Deutschland, eingeladen. Zugesagt haben sie noch nicht. Das machen sie erst Anfang 27, weiter planen sie noch gar nicht.»

Am Sonntagvormittag um 10 Uhr ist ein Gottesdienst geplant. «Und zwar explizit kein Jugendgottesdienst, sondern ein Gemeindegottesdienst. Alle Gemeinden aus dem Oberaargau sollen zusammenkommen und nicht an ihren Orten feiern, sondern in der Markthalle.»

Bless Langenthal am Abend

Am Sonntagabend um 19 Uhr soll anschliessend ein Bless-Jugendgottesdienst stattfinden. «Dieses Bless-Format gibt es im Oberaargau seit rund drei Jahren. Bless ist eine Initiative aus Thun und keine Kirchgemeinde, sondern ein Movement. Es ist ein Jugendgottesdienst-Format, wo Freikirchen mitmachen, wo Landeskirchen mitmachen, ganz unterschiedliche Kirchen aus dem Oberaargau.» So auch am 11. Juni 2028.

500 Schritte

Diese 500 Schritte im Vorfeld sind wichtig, damit das Thema bei den Menschen ins Bewusstsein kommt. «Wenn ich den Leuten erst am Veranstaltungstag erzähle, worum es heute geht, dann haben sie gar keine Möglichkeit, sich inhaltlich darauf vorzubereiten. Und genau so ist es beim Jugendreformationsfestival. Die 500 Tage dienen dazu, dass sich alle darauf vorbereiten.»

Sie sollen etwas dazu entwerfen, etwas basteln. Dann sind sie auch Teil davon, wenn sie Zum Zeitpunkt des Festes verhindert sind. «Sie waren die 498 Tage davor ja mit dabei in der Vorbereitungszeit. Und deswegen wollen wir nicht nur an zwei Tagen feiern, sondern wir wollen 500 Tage feiern, weil das Fest das wert ist.»

Webseite der Reformierten Kirche Langenthal

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