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Kirche hilft Ukrainern in Egerkingen - 31. Mai 2023

Im Durchgangszentrum Fridau über Egerkingen sind Ukrainer untergebracht. Die Reformierte Kirche macht – zusammen mit anderen Vereinen – einen Unterschied für sie. «Vor rund einem Jahr ist das Durchgangszentrum eröffnet worden», erinnert sich der reformierte Pfarrer Joel Keller. «Von 0 auf 100 waren plötzlich viele Flüchtlinge da. Wir schauten, ob wir helfen können. Als sie ankamen, waren noch nicht einmal alle Betten aufgestellt.»

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«Wir dachten darüber nach, wie wir als Kirche helfen können und wie wir eine Brücke zwischen den Menschen vor Ort und den Leuten im Durchgangszentrum bauen können», erklärt Joel Keller.

Bald begann die Kirche Brot zu liefern. «Es fährt jeweils nur am Freitag ein Bus nach oben. Wenn man unter der Woche frische Nahrungsmittel haben will, ist dies schwierig. Es ist ein langer Fussweg, den nicht alle so einfach bewältigen können.»

Zweimal frisches Brot pro Woche

Nun bringt die reformierte Kirche zweimal pro Woche frisches Brot nach oben. «Das ist für sie eine riesige Entlastung und sie sind sehr dankbar dafür.»

An manchen Nachmittagen gehen Leute von der Kirche nach oben, um für die Kinder ein Programm zu organisieren und mit ihnen zu basteln. «Das geht auch, ohne die Sprache zu kennen. Gerade Kinder sind manchmal recht vernachlässigt, weil es so viele andere Probleme gibt und sie haben selten einen Ort, wo sie einfach Kinder sein dürfen.»

«Es geht nicht um ein riesiges Programm»

Dabei werden zum Beispiel Spiele gespielt und gebastelt. «Es geht nicht darum, ein riesiges Programm. Manchmal reicht ein Spiel und sie können lachen. Wir haben auch Weihnachten gefeiert, da begannen die Augen zu leuchten, weil Weihnachten sonst in der Fremde fast ins Wasser gefallen wäre. Da einen kleinen Moment zu schaffen, wo etwas vertrautes aufkommt, da kann mit kleinen Dingen vieles bewirkt werden.»

Webseite der Reformierten Kirche Egerkingen

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